Unser Anliegen

Wir Eltern stellen mit Erschrecken fest, dass sich die aktuelle Bildungspolitik im Bereich der öffentlichen Pflichtschulen nicht am Wohl der Kinder, sondern an parteipolitischen Interessen orientiert. Schulen dürfen aber keine Spielwiese politisch-ideologischer Stimmungen sein, sondern sind mit Bedacht und Demut vor der heranwachsenden Generation zu gestalten. Das schulden wir unseren Kindern, um sie angemessen auf jenen Tag vorzubereiten, an dem wir die Verantwortung für diese Welt in ihre Hände legen.

Schule muss deshalb ein Ort sein, an dem alle Kinder – unabhängig von ihrer nationalen Herkunft, der religiösen oder politischen Überzeugung der Eltern, ihrem Geschlecht oder irgendeiner anderen Art von Differenzierung – die gleiche Chance auf eine gute Bildungszukunft verdienen. Wir als Eltern sehen uns in der Pflicht, für dieses essentielle Recht der Kinder einzutreten, denn eine andere Lobby scheinen die Interessen der Kinder in diesem Land leider nicht zu haben!

Unsere Agenda

  • Die Bildung unserer Kinder ist ein viel zu wichtiges Thema, um es dem Gutdünken politischer Stimmungen zu überlassen. Wir fordern daher eine transparente und umfassende Beteiligung von Expert*innen in diesem Bereich!
  • Effektive Budgetkürzungen werden durch die Hintertür eingeführt und schränken die Individualförderung der Kinder ein! Jahrzehntelang erfolgreich gelebte pädagogische Praxis wird dadurch gefährdet! Schulversuche wie heterogenes Lernen und Mehrstufenklassen werden in das Regelschulwesen überführt und bekommen damit nicht mehr die erforderlichen budgetären Mittel. Förderunterricht soll in Zukunft zwar verpflichtend sein, ein zusätzliches Budget dafür wird aber nicht zur Verfügung gestellt.
  • Ziffernnoten und Sitzenbleiben ab der 2. Klasse Volksschule dienen nicht der Motivationsförderung und sind ein verstaubtes Relikt aus einer längst vergangen Zeit! Die Möglichkeit der alterativen Leistungsbeurteilung soll wie bisher im Ermessen der Eltern in Zusammenarbeit mit der Schule bleiben!
  • Damit Integration funktionieren kann, braucht es eine echte Startgerechtigkeit für Kinder mit Migrationshintergrund! Deutschklassen die Kinder pauschal von rund 2/3 des Regelunterrichts einfach ausschließen lösen keine Probleme und dienen schon gar nicht der Integration dieser Kinder! Wer kein Deutsch kann, soll in Zukunft auch Mathematik nicht mehr können dürfen!
  • Wir fordern echte Schulautonomie und eine Stärkung der Schulpartnerschaft mit den Eltern!